In the following tables you`ll find some examples for LOSSES and VARIABLES usable for calculations concerning the NIKE-RADARS.
 For a  more detailed discussion of the matter read the listed 
BOOKS.
 

 Examples for NIKE Radar Losses in dB

TYPE OF LOSS LOPAR HIPAR TTR
basic atmospheric attenuation
(atmosphaerische Grunddämpfung)
2 2 3
rain, fog etc.
(Regen, Nebel etc.)
1+ + 3+
antenna scanning losses
(Abtastverluste)
1.6 1.6  
system losses
(Geraeteinterne Verluste)
4+ 4+ 7+
signal integration losses
(Integrationsverluste)
3.8+ 2.5 6
losses because of bandwidth
(Bandbreitenverluste)
     
collapsing losses
(
depending on PPI RANGE selection)
(Faltungsverluste in Abhaengigkeit von der Einstellung des Entfernungsbereiches am PPI)
4.8/ 7.8/ 10 1.6 / 4.4 / 5.6  
circuit losses
(Schaltungsverluste elektronischer Kreise)
2 2 2
fluctuation losses
(Verluste durch Zielfluktuationen)
5 5 5
operator losses
(Operatorwirkungsgrad)
3.5 3.5 3.5

overall 24.2 - 27.7 18.7 - 22.2 26 - 29.5
Good "every-day" loss values to start with are: 20 dB for the LOPAR, 18 dB for the HIPAR and 22 dB for the TTR in LP or SP mode. However, feel free to pick your choice.




Bemerkungen zum Faltungsverlust (collapsing losses).
Als Bediener des LOPAR hat es mich schon in den 60ger Jahren gestoert, dass die Zieldarstellung auf dem Plan Position Indicator (PPI) des LOPAR sehr komprimiert war. Soweit ich mich erinnere handelte es sich bei der Bildschirmroehre um eine 10 ADP 7? deren Durchmesser etwa bei 26 cm lag (10 inch +). Etwas neidisch war ich schon als ich beim Besuch einer HAWK-Einheit den grosszuegigen Radar-Bildschirm sah. Die Reichweite des HAWK-Systems reichte zwar nicht an die des Nike-Systems heran dafuer war der Bildschirm aber mindestens doppelt so gross.

Es gab Bedienelemente, wie z.B. EXPANSION am PPI des LOPAR, die es ermoeglichten den Anzeigebereich bei einer bestimmten Entfernungseinstellung etwa zu verdoppeln. Leider war es dann nicht mehr moeglich ein Ziel einer bestimmten GEOREF-Koordinate zuzuordnen. Außerdem stoerte der ausgebrannte Mittenbereich der Bildroehre was durch das "Einbrennen" der starken Festzeichen im Nahbereich des Radars hervorgerufen wurde. Bei allen "Verbesserungen" der  Waffensystemtechnik innerhalb von 30 Jahren, blieb eine Modifizierung des LOPAR-Anzeigeteils aus. Das waere vergleichbar mit einer Erhoehung der Senderleistung um das 10 fache. Zugrunde liegen in diesem Fall 10 dB als Verlust bei einer Anzeigeeinstellung von 250 Kyds im LOPAR-Modus. Ein Verlust von 1.6 dB ist nach Hall der Minimalverlust.
Waehrend meiner PATRIOT-Dienstzeit war ich natuerlich mit der Groesse des Bildschirms hoch zufrieden. Ein wenig Farbe bei der Darstellung haette gewisse Dinge vereinfacht.
Die oben angegebenen Faltungsverluste sind geschmeichelt wenn man bedenkt, dass die Bildroehre (schon in den 70gern) ein Engpassartikel war und nicht gewechselt wurde "nur" weil der Mittelpunkt ausgebrannt erschien. Ein ausgebrannter Bildschirmmittelpunkt war jedoch ein erstes Anzeichen für die Alterung der Bildroehre.

Nebenbei gesagt:

In 200 km Entfernung betrug die Frontflaeche des "Radarbeams" des LOPAR ca. 17 000 000 qm, das sind unter Kollegen etwa 1700 Hektar oder zirka 1600 Fussballfelder. Der Inhalt der Aufloesezelle betrug etwa 2 Milliarden cbm.
Im HIPAR Modus, bei gleicher Entfernung, betrug die Frontflaeche etwa 13 000 000 qm, 1 200 Hektar oder circa 1200 Fußballfelder. Der Inhalt der Aufloesezelle betrug, wegen des laengeren Sendeimpulses, etwa 10 048 000 000 cbm. Genau, also ueber 10 Milliarden Kubikmeter.
Alle Informationen innerhalb dieser Zelle wurden dann mit einem recht mueden Schreibstrahl auf das technisch ausgebrannte Anzeigeteil des LOPAR gezaubert. Der HIPAR-Monitor PPI war da schon besser...aber wer hat das schon wahrgenommen.
Es ist erstaunlich wie sich das (Nachkriegs-) Anzeigeteil durch 30 Nike-Dienstjahre geschlichen hat ohne dass gemeckert wurde. Die "Stromschlaege" beim ver- oder entriegeln des Anzeigeteils waren immer wieder eine reizvolle Herausforderung.
VARIABLES
VARIABLES LOPAR HIPAR TTR
SNR for a PD of 80% 11.5 11.5 11.5+
Teff 1600°K  1100°K 2000°K 
Td=(n / prf) 5 RPM = 44 msec
10 RPM = 22 msec
15 RPM = 14 msec
LOW = 28 msec
High = 19 msec
< 100 msec
n = Hits 5 RPM = 22 hits
10 RPM = 11 hits
15 RPM = 7 hits
LOW = 12 hits 
HIGH = 8 hits
 
For the TTR a coherent Td of not more then 100 msec is assumed. For a simultaneous tracking test a SNR of 20 dB or better was recommend for a track (TTR/MTR) in the AUTOMATIC MODE of TRACKING.



PD    =  Probability of Detection
Teff  =  Effective Temperature
Td    =  Time Dwell (Zielverweilzeit)
RPM  =  Revolution Per Minute (Umdrehungsgeschwindigkeit der Antenne)
msec =  Milliseconds