JAM-CAR
build for the German
4. Luftwaffendivision
 
Location:  Aurich (Germany)
Codename:  chipmunk
The Jam-Car was designed to jam ground based radar and communications systems. It was also used for radar testing (reference signals). The JAM-Car was operated between 1981 - 1989.

The rf-power out was about 1 Watt. (1000 W ERP maximum because of  30dB antenna gain.)

Jamming types included: Noise, CW, Pulse and many  types of modulation.

Covered Frequency bands:
A,B,C   = 

D          = 

F          = 

J          = 

0 - 1000 MHz

1000 - 2000 MHz

3000 - 4000 MHz

8000 - 10000 MHz

Anfang der 80ger Jahre kam ich nach Teilnahme an einer System-Erprobung mit der 4./LwDiv in "Kontakt". Ich wurde gefragt ob ich eine bodengestuetzte Stoerplattform fuer die Division erstellen koennte. Ich habe nach Ruecksprache mit meiner Dienststelle dieser fuer mich reizvollen Aufgabe zugestimmt und mit dem Jam Car wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Ich habe das JC aus militaerischen Restbestaenden, insgesamt 2x bauen duerfen. Ein weiteres JC wurde anschliessend bei der 2. LwDiv erstellt.
MIR war klar, dass ich mit dieser Stoerplattform bei den deutschen FlaRak-Verbaenden keine "Freunde" machen konnte. Die Ausrichtung der FlaRak-Verbaende auf ihre "besonderen Beduerfnisse" war bereits abgeschlossen und gefestigt. Neue Ideen, die letztlich zu keiner "Wertschoepfung" fuehrten oder keinen verwertbaren Wettbewerb erlaubten, sah man als unnoetige Belastung an. Was nutzten teure Uebungen mit der HFB1, Jam Car oder Stoerplattformen aus dem NATO-Bereich, wenn es zu keiner Bewertung kam, die im "System" Luftwaffe wirksam verwendet werden konnte? Ein TAC EVAL oder ORE ohne eine Bewertung? Nur Auflistung der Fehler und Tschues?
Natuerlich gab es auf den hoeheren Fuehrungsebenen auch Bedenken derart, dass mit dem Jam Car eine gewisse Konkurrenz zur luftgestuetzten Stoerplattform der HFB 320 entstand, die ebenfalls einen "schweren Stand" innerhalb der FlaRak-Verbaende hatte. Dazu spaeter (wenn ich die Zeit finde) mehr. Der Betrieb des Jam Cars wurde 1989 (fuer WS-Nike) aufgegeben.

 Bei WS NIKE Einsaetzen konnte ich per Spektrumanalysator feststellen, dass das Spektrum des LOPAR erheblich verzerrt war und sich rhythmisch aenderte. Ursache waren bei fast allen Nike-Verbaenden die sogenannten Splitterschutzmassnahmen und andere Objekte die sich auf dem Radarwall oder in der Naehe der Antenne befanden.

Ein erheblicher Teil des Signalspektrums lag ausserhalb der Empfaengerbandbreite des LOPAR. Die Ausbreitung der Hochfrequenz wurde blockiert und zur Antenne zurueckgestrahlt. Durch den Einfluss auf die Magnetfeldroehre wurde das HF-Spektrum verzerrt. In der (Radar) Literatur wird dieses Problem als Frequenzziehen (frequency pulling) bezeichnet und beschrieben.



1. HFB = Hamburger Flugzeugbau. Das Flugzeugmuster wurde mit elektronischen Stoereinrichtungen für die Bundeswehr ausgeruestet. Weiterfuehrende Informationen.
2. Tactical Evaluation (Taktische Ueberpruefung durch Pruefger der NATO)
1. The Jam Car was stationed in Aurich (Lower Saxony) Germany. 2.
3. Jamming and testing of the Control and Reporting Center (CRC) Brekendorf (Schleswig-Holstein). 4.  
5.   6. 
7.  8.  
9.  10. 
11. The "Operator".
Rolf to the left.
12.  
13. Effects of electronic jamming against radars. 14. 
15.  16. 
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